Autor · Interkulturalist
Zwei Bücher über Herkunft, Autorität und das Erbe der Generationen vor uns — und zwei Lesungen aus Schattengeneration 1955 in der Steiermark im Herbst 2026.
Lesungen
Eintritt frei, alle sind willkommen.
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Die Generationen-Trilogie
Was lernen wir in unserem Leben, und was wollen wir hinterlassen? Was geben wir weiter — und welche Muster, die von Generation zu Generation vererbt wurden, wollen wir bewusst durchbrechen?

Juliane und das Erbe der Freiheit
Dieses Buch ist ein Weckruf — an uns, unsere Kinder und nachfolgende Generationen. Es erzählt von den Narben einer Generation, die nach 1945 zwischen Schweigen, Schuld und Aufbruch stand. Johannes Chudoba verknüpft das bewegende Porträt seiner Mutter, die sich aus den Fallstricken schwarzer Pädagogik befreit, mit dem Weltgeschehen und dem gesellschaftlichen Wandel. Unsere Herkunft prägt uns — ob wir uns dazu bekennen oder nicht.
Schattengeneration 1955 ist mehr als ein Kommentar zum Jubiläumsjahr 2025 — Kriegsende, Staatsvertrag, EU-Beitritt. Es zeigt, dass die Auswirkungen autoritärer Systeme gesellschaftlich noch nicht überwunden sind, und wie es Einzelnen gelang, den Teufelskreis autoritärer Erziehung zu durchbrechen.
Uni-Press Graz, Oktober 2025 · 264 Seiten · Broschur (ISBN 978-3-903484-39-9), Hardcover (ISBN 978-3-903484-40-5), E-Book (ISBN 978-3-903484-41-2) · Mit freundlicher Unterstützung des Zukunftsfonds der Republik Österreich
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Overcoming Authoritarianism — A Family Perspective
Die englische Ausgabe, mit der die Trilogie begann. Nach drei Jahrzehnten in Konflikt- und Transformationsländern hielt Chudoba inne, um die letzten Monate im Leben seiner Mutter mit ihr zu verbringen — und dem nachzugehen, was in seiner Familie von einer Generation an die nächste weitergegeben wurde. Die Geschichte seiner Eltern, aufgewachsen im Nachkriegsösterreich, und eine Einladung an die Leserinnen und Leser, die Übergangsfigur in sich selbst zu erkennen.
„A charming generational family memoir, laced with history and intimate portraits … J. Chudoba writes gracefully and with perceptive irony about his family's journey, seeking personal sovereignty."— Kai Bird, Pulitzer-Preisträger, American PrometheusE-Book, Hardcover, Taschenbuch Hörbuch
Fotobuch
6.000 Kilometer von Zentralasien nach Mitteleuropa, auf zweieinhalb BMWs. Ein fotografischer Bericht von der Fahrt nach Hause im April 2026 — vierunddreißig Seiten Straße, Berge und der lange Weg zwischen zwei Kontinenten. Der Essay dazu, How to Read a Country in Traffic, ist auf Englisch.
Über mich
Foto: Toni Muhr
Johannes Chudoba schreibt über Souveränität, politische Umbrüche und das lange Nachleben des zwanzigsten Jahrhunderts in Europa.
Er wuchs in der Türkei der 1970er-Jahre und in den letzten Jahren des Kalten Krieges in Graz auf. Nach Studienaufenthalten in Moskau, Dublin und als Fulbright-Stipendiat in Princeton arbeitete er für die Vereinten Nationen in Kriseneinsätzen — unter anderem in Bosnien, Tadschikistan, Nepal und Afghanistan — und lebte ein Jahrzehnt lang mit seiner Familie in Kirgisistan.
Seit 2022 lebt er in Wien und der Steiermark. Seine Publikationen zur Entwicklungszusammenarbeit in mehr als zwanzig Ländern sind auf academia.edu zugänglich. Sovereignty wurde im Dezember 2024 in der Oesterreichischen Nationalbank in Wien vorgestellt.
Kontakt
Für Lesungen, Interviews oder Fragen zu den Büchern: johannes.chudoba@gmail.com